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Neu Zittau | 01.07.2021

Die Kraft der Musik: Sebastian Sylla

Wie Musik die Welt erschafft

Musiklehrer und diplomierter Musiker Sebastian Sylla stellt in seinem 2021 erschienenen Buch die Wirkung der Musik in verschiedenen Zeiten und Kulturen vor. Er legt auf unterhaltsame und gut lesbare Art dar, dass Musik weitaus mehr ist als nur Geschmackssache – nämlich eine Macht, die buchstäblich die Welt hervorbringen und verändern kann.

 

Interview mit Sebastian Sylla

Worum geht es in Ihrem Buch, „Wie Musik die Welt erschafft“?

In meinem Buch stelle ich die Wirkung der Musik vieler Zeiten und Kulturen vor und lege auf unterhaltsame und informative Art dar, dass Musik weitaus mehr ist als nur Geschmackssache – nämlich eine Macht, der buchstäbliche Schöpfungskraft innewohnt. In der Musik enthalten sind die „Codes“ jeglicher Umstände, die sich nach dem Erklingen der Musik in der Welt manifestieren – eine Sicht auf Musik, die heutzutage in Vergessenheit geraten ist, in den meisten alten Kulturen jedoch selbstverständlich war.

 

Wie sind Sie dazu gekommen, dieses Buch zu schreiben?

Da Musik seit meinem zehnten Lebensjahr meine ständige Begleiterin war und ich die immense Kraft von Musik immer wieder an Leib und Seele erfahren durfte, blieb meine Neugier nach der geheimen, der Musik innewohnenden Macht fortlaufend lebendig und führte schließlich zu einer bewussten und intensiven, über zehn Jahre dauernden Recherche, um die Hintergründe dieser mystischen Wirkkraft zu ergründen. Die Ergebnisse dieser Beschäftigung bündelten sich dann beinahe wie von selbst in Form dieses Buches.

 

Wie war Ihr Weg zu Docemus?

Kurz und völlig ungeplant. Ich folgte einem Impuls auf eine bei LinkedIn erschienenen Anzeige, in der die Docemus Schule einen Musiklehrer für den Standort Neu Zittau suchte. Das Profil und vor allem die humanistische Grundausrichtung von Docemus sprach mich an. Und da ich es für sehr wichtig halte, Kindern und Jugendlichen, die heutzutage meiner Meinung nach meist leider mit einer eher kümmerlichen Form von Musik zu tun bekommen, die Vielfalt und die Geheimnisse der Musik nahezubringen und sie (idealerweise) für die Kräfte der Musik zu sensibilisieren und zu faszinieren und damit ihr Leben zu bereichern, zögerte ich nicht, die Stelle anzunehmen.

 

Warum sind Sie Lehrer geworden? Was mögen Sie an dem Beruf?

Ich habe mich nie bewusst entschlossen, Lehrer zu werden, es hat sich einfach so gefügt. Ich persönlich bin jedoch einigen meiner Lehrer (Schul-, Musik- wie auch Lebenslehrern) unendlich dankbar für das, was sie mich gelehrt, mir gezeigt oder mich haben erfahren lassen. Da ich das Leben selbst für eine Schule halte, in der wir unsere Lektionen lernen müssen, halte ich Lehrer, die einem dabei helfen für außerordentlich wichtig, in welcher Form oder Funktion sie auch immer auftreten.

 

Was sollte ein guter Lehrer Ihrer Meinung nach unbedingt mitbringen?

Liebe – in Form von Verständnis, Mitgefühl, Menschlichkeit, Demut, Humor, aber auch Strenge; und der Bereitschaft, selbst ein immerwährender Schüler zu bleiben.

 

– Docemus Empfehlung –

Wir können das Buch jedem empfehlen, der gern Musik hört oder selbst musiziert. Auch in unserem Musikunterricht wird auf Grundlage diesen tollen Buches über unseren heutigen Umgang mit Musik nachgedacht und diskutiert.

 

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