Wir dürfen Bildung nicht darauf beschränken, junge Menschen
auf den Beruf und für den Arbeitsmarkt vorzubereiten.
Wer ausschließlich vom "Bedarf" her denkt, hat schon verfehlt, was mit Bildung eigentlich gemeint ist.
Bildung ist nicht zuerst die Befähigung zum Geldverdienen. Bildung zielt und schielt nicht auf Reichtum.
Aber sie ist ein guter Schutz vor Armut. Vielleicht sogar der wirksamste. (…)

Johannes Rau: „Bildung ist mehr! Wider den Nützlichkeitszwang des Lernens“, erschienen 2001

Unser humanistisches Bildungsideal

In unserem Verständnis ist Bildung nicht in erster Linie die Verwertbarkeit von Wissen und Abschlüssen. Aus diesem Grund liegt der Schwerpunkt der Arbeit an unseren weiterführenden Schulen auf schlüsselqualifizierendem und kompetenzbildendem Lernen sowie der Vermittlung von Normen und Werten. Es ist das humanistische Bildungsideal, die Vermittlung von Wissen, die Entwicklung von Kompetenzen und eine werteorientierte Erziehung miteinander in Einklang zu bringen. Gründlichkeit, Wissenschafts- und Vernunftorientierung sind die Eckpfeiler unseres Bestrebens, dass dieses Ideal an unseren Schulen Wirklichkeit wird.


Das Ziel sind verantwortungsbewusste junge Menschen

Als humanistische Schulen ist es unser Selbstverständnis, junge Menschen zu selbstreflektierenden und charakterstarken Persönlichkeiten zu bilden. Wir wollen ihnen einen individuellen Maßstab für den verantwortungsbewussten Umgang mit ihrer sozialen Umwelt vermitteln.