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Blumberg / Grünheide / Neu Zittau | 26.02.2021

Große Zufriedenheit mit unserem digitalen Präsenzunterricht

Wie empfinden Sie den digitalen Präsenzunterricht? Was gefällt Ihnen und wo sehen Sie Verbesserungsbedarf? Wie sieht die soziale Situation aus, welche Sorgen haben die Kinder? Um unser Unterrichtskonzept während der Schulschließungen stetig zu verbessern und den Bedürfnissen aller anzupassen, haben wir eine interne Umfrage an allen Standorten gestartet, die auch den Eltern die Möglichkeit gab, umfassendes Feedback zu geben.

Dreiviertel der Befragten sehen sich entlastet

Von den 234 Teilnehmenden zeigen sich 73 Prozent generell zufrieden mit dem digitalen Präsenzunterricht und erleben diesen als Entlastung. Jeweils 67 und 60 Prozent der Befragten sehen in Hinblick auf die festen Unterrichts-und Pausenzeiten sowie den geregelten Tagesablauf keinen Unterschied zum regulären Präsenzunterricht. Als Vorteil bewerten über die Hälfte (56,5 Prozent) ein Mehr an Freizeit aufgrund des wegfallenden Schulweges.

Die Eltern von Lea, die die 9. Klasse am Campus Neu Zittau besucht, sind von der guten Organisation überzeugt:

„Wir finden, dass dieser Unterricht gut organisiert ist und der Umgang damit von der Schule gut vermittelt und geübt wurde. Unsere Tochter hat immer die Möglichkeit, einen Ansprechpartner zu erreichen. In dieser schwierigen Zeit ist dies sehr entlastend für uns Eltern. Dass die Schule den Online-Unterricht evaluiert und weiter entwickelt, finden wir sehr verantwortlich und unbedingt notwendig. Damit werden Grundlagen in der modernen Kommunikation für die Berufsausbildung/Studium vermittelt. Anwendbares und praktisch geübtes Wissen: sehr wertvoll! Vielen Dank für Ihren Einsatz!“

Die überwiegend positive Resonanz zeigt sich auch in der Tatsache, dass 73 Prozent eine Fortführung des digitalen Unterrichts nach den Schulöffnungen befürworten. Bereits Ende des letzten Jahres hatten wir beschlossen, im monatlichen Rhythmus einen Digitaltag einzuführen, um das Format weiterzuentwickeln und es zum Vorteil der Schülerinnen und Schüler zu nutzen, etwa in Prüfungs- und Projektphasen.

Verbesserungsbedarf vor allem im sozialen Bereich

So groß die Vorteile und die generelle Zufriedenheit sind, offenbart die Umfrage aber auch, dass die Schülerinnen und Schülern die zunehmende Entgrenzung von Arbeit und Freizeit belastet. Die Hälfte der Teilnehmenden sieht Verbesserungsbedarf im Bereich der Selbstmotivation bzw. Motivation der Schülerinnen und Schüler. Die Mutter eines Neuntklässlers berichtet, dass „das soziale Umfeld auf der Strecke bleibt.“ Ihr Sohn vermisse es, mit seinen Schulkameraden zur Schule zu fahren, sich auszutauschen und Spaß zu haben.

Petra Katz, Direktorin am Campus Grünheide stimmt dem zu:

„Diese wichtige Komponente des sozialen Miteinanders ist uns natürlich bewusst. Unser Sozialpädagogik-Team unterstützt bei Sorgen und Problemen jeder Art, außerdem sorgen auch gerade unsere Sportlehrer dafür, dass die Schüler in Bewegung bleiben und sich einen Ausgleich verschaffen. Nichtsdestotrotz freuen wir uns als Leitung gemeinsam mit den Lehrkräften auf den Tag, an dem sich der Campus wieder mit Leben füllt und wir alle Klassen hier vor Ort unterrichten können. In der momentanen Lage sind wir aber sehr froh, mit dem digitalen Präsenzunterricht ein gutes Konzept entwickelt zu haben, um den Bildungsfortschritt zu sichern.“

Präsenzunterricht für Abschlussklassen

Für die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen geht es bereits in der nächsten Woche wieder los: Ab dem 1. März findet in Neu Zittau, ab dem 8. März in Grünheide und Blumberg für die Klassen 10 und 12 der Unterricht vor Ort wieder statt. Für Schüler der Risikogruppe oder deren familiäres Umfeld zur Risikogruppe gehört, besteht weiterhin die Möglichkeit, per Zoom am Unterricht teilzunehmen.

Technisch ganz weit vorn: auch die Schülerinnen und Schüler haben „Dienst“-Emailadressen

Eine umfangreichere deutschlandweite Befragung von Lehrkräften hatte Forsa im Auftrag der Robert Bosch Stiftung in Kooperation  mit der Zeit im Dezember 2020 durchgeführt. Das sog. deutsche Schulbarometer Spezial hatte gezeigt, dass es sowohl bei der technischen Ausstattung der Schüler und Lehrkräfte sowie der Kontakterhaltung zwischen beiden großen Verbesserungsbedarf gibt.
„Technisch sind wir super ausgerüstet, gerade auch im Vergleich zu anderen Schulen“, findet Andreas Pawletta, Lehrer für Mathematik und Informatik am Campus Neu Zittau. „Wir werden regelmäßig geschult, haben eine EDV-Abteilung zur Unterstützung und helfen uns auch gegenseitig im Kollegium.“ Bereits im vergangenen Jahr sind alle Lehrkräfte bei Docemus mit Dienstlaptops ausgestattet worden, für Schüler besteht die Möglichkeit, sich ein Endgerät zu leihen. Des Weiteren haben mittlerweile alle Schülerinnen und Schüler eine personalisierte Docemus-Emailadresse, die die Kommunikation nochmal deutlich vereinfacht.
„Alle Verbesserungsvorschläge, die von Eltern, Lehrkräften und auch Schülern an uns herangetragen werden, wie etwa die deutliche Reduzierung gedruckter Arbeitsblätter, nehmen wir ernst und prüfen sie“, sagt Torsten Gärtner, Leiter Schulentwicklung. „Die Digitalisierung steht ja bei uns seit Jahren im Vordergrund.“

 

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