Digitales Lernen im Alltag verankert – die iPad Klassen am Campus Blumberg im zweiten Jahr
Das zweite Schuljahr der iPad Klassen am Docemus Campus Blumberg befindet sich auf der Zielgeraden und schon jetzt zeigt sich, wie selbstverständlich digitales Arbeiten am Campus geworden ist. Was als gezielte Weiterentwicklung begonnen hat, ist inzwischen ein fester Bestandteil des schulischen Alltags.
Vom Projekt zur gelebten Praxis
Die Einführung der iPads war von Beginn an mehr als die Anschaffung neuer Geräte. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Lernen zeitgemäß, individuell und verlässlich gestaltet werden kann. Im Verlauf des zweiten Schuljahres wird deutlich, wie sehr sich die Arbeit mit den iPads inzwischen eingespielt hat. Unterrichtsabläufe sind klarer, der Umgang mit den Geräten routinierter und digitale Möglichkeiten werden gezielt und sinnvoll in den Unterricht eingebunden.
Besonders in den aktuellen Jahrgängen 7 und 8, in denen mit iPads gearbeitet wird, ist diese Entwicklung gut sichtbar. Die Schülerinnen und Schüler organisieren ihre Materialien zunehmend selbstständig, bearbeiten Aufgaben strukturiert und nutzen die Geräte selbstverständlich als Teil ihres Lernalltags.
„Digitale Medien eröffnen uns neue Wege, Unterricht differenziert und flexibel zu gestalten“, beschreibt Direktorin Sandra Steinfurth die Entwicklung. „Gleichzeitig bleibt für uns entscheidend, dass die iPads als sinnvolles Unterrichtsmittel eingesetzt werden und das Lernen wirklich unterstützen.“
Medienkompetenz gezielt stärken
Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit mit den iPads ist auch der Aufbau von Medienkompetenz. Im entsprechenden Unterricht lernen die Schülerinnen und Schüler nicht nur den sicheren Umgang mit digitalen Werkzeugen, sondern entwickeln Schritt für Schritt eine strukturierte und verantwortungsvolle Arbeitsweise.
Dazu gehört unter anderem der GoodNotes Führerschein, der am Campus verbindlich eingeführt wurde. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei, digitale Hefter anzulegen, Materialien sinnvoll zu organisieren und Werkzeuge der App gezielt für ihren Unterricht zu nutzen.
„Gerade zu Beginn ist es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler klare Strukturen kennenlernen und Sicherheit im Umgang mit den Anwendungen entwickeln“, erklärt Lehrerin Carolin Paulitschek, die unter anderem den Medienkompetenzunterricht begleitet und den Führerschein umsetzt. „Dadurch können die iPads später selbstverständlich und sinnvoll in den Lernalltag eingebunden werden.“
Individuelles Lernen und verlässliche Begleitung
Die Geräte eröffnen den Schülern die Möglichkeit, Inhalte im eigenen Tempo zu bearbeiten, Materialien zentral zu bündeln und den eigenen Lernprozess strukturierter zu gestalten. Gerade im Zusammenspiel mit den pädagogischen Konzepten des Campus und dem Selbstorganisierten Lernen entsteht so ein Lernumfeld, das Eigenverantwortung stärkt und zugleich Orientierung bietet.
Auch auf technischer Ebene hat sich vieles weiterentwickelt. Anwendungsspezialist Dominique Petri begleitet den Prozess eng und unterstützt dabei, dass sowohl Schüler als auch Lehrkräfte sicher mit den digitalen Möglichkeiten arbeiten können. „Es geht nicht nur darum, Technik bereitzustellen, sondern darum, sie sinnvoll nutzbar zu machen“, so Dominique Petri. „Wenn die Abläufe stimmen, entsteht daraus ein echter Mehrwert für den Unterricht.“
Mit Blick auf das kommende Schuljahr
Ein wichtiger Bestandteil der iPad-Klassen ist die kontinuierliche Weiterentwicklung. Erfahrungen aus dem ersten Jahr fließen in die tägliche Arbeit ein, Rückmeldungen werden aufgenommen und bestehende Strukturen weiter angepasst. Gleichzeitig arbeitet das Team des Campus bereits an weiteren Konzepten und Ideen, um digitales Lernen sinnvoll weiterzuentwickeln und noch stärker mit den pädagogischen Ansätzen des Campus zu verbinden.
Mit dem Schuljahr 2026/2027 wird dieser Weg konsequent fortgesetzt. Dann werden bereits rund 250 Schülerinnen und Schüler am Campus mit den Geräten arbeiten. Damit wird digitales Lernen künftig in der Hälfte aller Klassen zum festen Bestandteil des Unterrichts gehören.
So zeigt sich schon heute, dass dieses Konzept nicht nur ein zeitgemäßes Angebot ist, sondern ein wichtiger Baustein für die weitere Entwicklung des Lernens am Docemus Campus Blumberg.
Wer einen vertieften Einblick in die Entwicklung der Klassen am Campus Blumberg erhalten möchte, findet weitere Eindrücke und Hintergründe im folgenden Beitrag: