Französischunterricht kreativ gedacht: Grammatikspiele zur „La magie de Paris“
Im April entwickelten die Schülerinnen und Schüler des Grundkurses Französisch der Jahrgangsstufe 11 eigene Sprachspiele rund um das Thema „La magie de Paris“. Im Mittelpunkt stand die Wiederholung und sichere Anwendung des passé composé.
Im Rahmen einer mehrstündigen Unterrichtssequenz bei Lehrerin und Campusentwicklerin Christin Barz arbeiteten die Schüler in Kleingruppen daran, eigene Spielideen zu entwerfen, auszuarbeiten und schließlich zu präsentieren. Ziel war es, die französische Vergangenheitsform nicht nur theoretisch zu festigen, sondern aktiv anzuwenden und in einem neuen Kontext erlebbar zu machen.
Bereits während der Entwicklungsphase zeigte sich, wie intensiv sich die Schülerinnen und Schüler mit sprachlichen Strukturen auseinandersetzten. Sie formulierten Aufgabenstellungen, entwickelten Spielfelder und überlegten, wie grammatische Inhalte verständlich und motivierend vermittelt werden können. Dabei entstanden ganz unterschiedliche Formate, von klassischen Quizspielen bis hin zu aufwendig gestalteten Brettspielen.
Lernen durch Gestalten und Ausprobieren
Ein besonderes Highlight war ein selbst entwickeltes Monopoly, das die Lerninhalte spielerisch mit bekannten Pariser Orten verknüpfte. Durch das eigene Entwickeln der Spiele wurde deutlich, wie tiefgehend sich die Schülerinnen und Schüler mit der Sprache auseinandersetzen, wenn sie Verantwortung für den Lernprozess übernehmen.
Christin Barz beschreibt die Erfahrung so: „Wenn Schülerinnen und Schüler selbst Lernformate entwickeln, setzen sie sich auf eine ganz andere Weise mit den Inhalten auseinander. Sie müssen verstehen, anwenden und gleichzeitig überlegen, wie sie Wissen weitergeben können.“
Die anschließenden Präsentationen boten Raum, die entwickelten Spiele auszuprobieren und gegenseitig zu testen. Dabei konnten die Schüler ihre eigenen Ergebnisse reflektieren, Rückmeldungen geben und ihre sprachlichen Fähigkeiten weiter festigen.
Nachhaltiges Lernen im eigenen Tempo
Das Projekt zeigte eindrucksvoll, wie Lernen besonders wirksam sein kann, wenn Schülerinnen und Schüler Inhalte aktiv gestalten und Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess übernehmen. Die Schüler arbeiteten selbstständig, brachten ihre Ideen ein und entwickelten ihre Kompetenzen im Austausch miteinander weiter.
So wurde die Unterrichtseinheit nicht nur zu einer Wiederholung grammatischer Inhalte, sondern zu einem lebendigen Beispiel dafür, wie am Docemus Campus Blumberg Lernen über das reine Üben hinaus gedacht und umgesetzt wird.