Gemeinsam lernen, entdecken und Brücken bauen – Deutsch-polnische Jugendbegegnung 2026
Neue Freundschaften knüpfen, gemeinsam lachen, voneinander lernen und den Blick über die eigene Kultur hinaus erweitern: Anfang Juni trafen Schüler des Docemus Campus Blumberg auf Jugendliche aus Kolberg. Die durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) unterstützte Jugendbegegnung machte Europa für die Teilnehmer auf ganz persönliche Weise erlebbar.
Vom 1. bis 4. Juni 2026 nahmen Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 und 8 des Docemus Campus Blumberg an einer deutsch-polnischen Jugendbegegnung mit einer Partnerschule aus Kolberg teil. Organisiert wurde das Projekt von Christin Barz, Lehrerin und Campusentwicklerin am Campus, gemeinsam mit der Jugendkoordination der Gemeinde Ahrensfelde. Begleitet wurde die Begegnung zudem von Katja Meister, Leiterin des sozialpädagogischen Teams. Unterstützt wurde das Projekt außerdem von Emma, Schülerin der 12. Klasse, die die Gruppe während der Begegnung begleitete und als Sprachmittlerin zwischen den deutschen und polnischen Teilnehmern fungierte.
Schon bei der Ankunft der polnischen Gäste entstanden die ersten Kontakte. Kennenlernspiele, Tandempartnerschaften und gemeinsame Aufgaben sorgten schnell für eine offene Atmosphäre. Aus anfänglicher Neugier entwickelten sich Gespräche, gemeinsames Lachen und viele Begegnungen, die die Gruppe durch die kommenden Tage begleiteten.
Sprache, Kultur und Begegnung
Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch des PolenMobils. Die Schüler lernten spielerisch erste Wörter der jeweils anderen Sprache kennen, beschäftigten sich mit bekannten Persönlichkeiten aus Deutschland und Polen und entdeckten viele Gemeinsamkeiten zwischen beiden Ländern.
Auch außerhalb der Workshops wurde viel miteinander gesprochen, erklärt, übersetzt und gelacht. Dabei zeigte sich schnell, dass Sprache vor allem dann lebendig wird, wenn Menschen einander offen begegnen.
Ein gemeinsamer Tag am Campus
Ein besonderer Programmpunkt führte die Gäste an den Docemus Campus Blumberg. Dort arbeiteten deutsche und polnische Schüler in gemischten Teams an verschiedenen Projekten.
Während eine Gruppe typische deutsche und polnische Gerichte zubereitete, dokumentierte die Mediengruppe die Begegnung mit Fotos, Texten und persönlichen Eindrücken. Gemeinsam wurden besondere Momente festgehalten und Erinnerungen für das gemeinsame Reisetagebuch gesammelt.
Auch das Reisetagebuch entstand in internationalen Teams und hielt die Erlebnisse der Woche fest. Die Schüler gestalteten zweisprachige Beiträge und dokumentierten ihre Erfahrungen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven.
Besonders das gemeinsame Kochen brachte die Schüler miteinander ins Gespräch. Beim Austausch über Rezepte, Traditionen und persönliche Erinnerungen entstanden viele neue Verbindungen und Freundschaften.
Begegnungen, die in Erinnerung bleiben
Neben den gemeinsamen Projekten blieb Zeit für Spiele, Sport und viele Gespräche. Was mit Neugier begann, entwickelte sich schnell zu einem vertrauensvollen Miteinander.
Zum Abschluss blickten die Schüler gemeinsam auf die vergangenen Tage zurück. Viele nahmen nicht nur neue Eindrücke von Land und Kultur mit nach Hause, sondern auch neue Kontakte und Freundschaften.