Künstliche Intelligenz für kreative Unterrichtsinhalte: Erasmus-Fortbildung in Dublin
Christian Bleibaum, Lehrer für Geschichte, Kunst sowie Soziales und Bürgerschaftliches Engagement, nahm gemeinsam mit Niklas Nakoinz, dualer Student, an einer Erasmus-Fortbildung in Dublin zum Thema „Integrating AI in the Classroom with Critical Thinking“ teil.
Die irische Hauptstadt bot als lebendige Kulturmetropole und europäischer Hauptsitz großer Tech-Unternehmen den idealen, inspirierenden Rahmen für diese Fortbildung.
KI-Tools im Unterricht
Der Einzug von KI verändert den Unterricht grundlegend. Die Fortbildung hat verdeutlicht, dass der reflektierte Umgang mit digitalen Technologien keine Option mehr ist, sondern eine zentrale Zukunftskompetenz für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrkräfte gleichermaßen darstellt.
Chancen und Risiken von KI
Die Fortbildung zeigte praxisnah, wie KI im Schulunterricht angewendet werden kann. Die Teilnehmer lernten verschiedene Tools kennen, die bei der Ideenfindung, Strukturierung und Ausarbeitung von Unterrichtsmaterialien helfen können.
Gleichzeitig wurde intensiv diskutiert, welche Risiken mit einer unkritischen Nutzung verbunden sind, etwa in Bezug auf Qualität, Transparenz und Urheberschaft. Ein wichtiger Schwerpunkt lag auf der Fähigkeit, KI-generierte Inhalte kritisch zu prüfen und sinnvoll zu überarbeiten. Dabei wurde deutlich, dass Medienkompetenz und -aufklärung im Unterricht durch den rapiden Aufstieg von KI noch wichtiger geworden sind.
Förderung und Vernetzung durch Erasmus+
Neben fachlichem Input ermöglichen Erasmus-Fortbildungen wie diese einen wertvollen interkulturellen Austausch unserer Lehrkräfte mit Kolleginnen und Kollegen aus ganz Europa. Dies eröffnet neue Perspektiven auf internationale Bildungsstandards. Finanziell unterstützt werden diese Aufenthalte durch das Programm Erasmus+ von der Europäischen Union, das solche grenzüberschreitenden Lernmöglichkeiten für Bildungspersonal fördert.