Mit Köpfchen und Ausdauer: Mathematik-Olympiade am Campus Blumberg
Am 6. Oktober 2026 stellten sich Schüler der 8. bis 12. Klassen am Docemus Campus Blumberg den Aufgaben der Mathematik-Olympiade. In der ersten Wettbewerbsrunde waren mathematisches Wissen, logisches Denken und Ausdauer gefragt.
Die Aufgaben werden bundesweit zentral entwickelt und auf die jeweiligen Jahrgangsstufen abgestimmt. Sie knüpfen an die mathematischen Kenntnisse der Schüler an und fordern dazu heraus, vertrautes Wissen auf ungewohnte Fragestellungen zu übertragen. Dabei zählte nicht allein das richtige Ergebnis: Die Teilnehmer mussten auch nachvollziehbar erklären, wie sie zu ihrer Lösung gekommen waren.
Eigene Wege finden und begründen
Eine Skizze anfertigen, Beispiele prüfen oder ein Muster erkennen: Unterschiedliche Ansätze konnten helfen, die Aufgaben zu erschließen. Gefragt war, wichtige Angaben herauszuarbeiten und daraus schlüssige Folgerungen abzuleiten. Eine sorgfältige Rechnung war deshalb ebenso wichtig wie eine verständliche Begründung.
Wenn ein erster Ansatz nicht weiterführte, galt es, ihn zu überdenken und einen anderen Weg zu versuchen. Darin liegt ein besonderer Reiz des Wettbewerbs: Er bietet Raum, Zusammenhänge selbstständig zu entdecken und über bekannte Rechenverfahren hinauszudenken. Die Schüler konnten dabei erproben, wie sie ihre Überlegungen ordnen, Ergebnisse überprüfen und mit anspruchsvollen Problemen umgehen.
Die Schulrunde als erster Schritt
Der Wettbewerb am Campus bildete den Auftakt von insgesamt vier Runden. Erfolgreiche Teilnehmer können sich zunächst für die Regionalrunde qualifizieren. Anschließend folgen die Landesrunde und für ausgewählte Schüler die Bundesrunde, bei der mathematische Talente aus ganz Deutschland zusammenkommen.
Nach der Auswertung steht fest, wer sich für die nächste Runde qualifiziert. Unabhängig davon bot die Teilnahme allen Schülern Gelegenheit, ihre mathematischen Stärken zu erproben und neue Erfahrungen zu sammeln.