Präventionsworkshop: Sicher unterwegs in der digitalen Welt
Am 17. September 2026 nahmen alle 7. Klassen des Docemus Campus Blumberg an einem Präventionsworkshop der Polizei teil. Im Mittelpunkt standen der verantwortungsvolle Umgang mit digitalen Medien, mögliche Gefahren im Internet und die Frage, wie sich die Schüler im digitalen Raum sicher bewegen können.
Smartphones, soziale Netzwerke, Messenger und verschiedene Onlineplattformen sind aus dem Alltag der Schüler kaum noch wegzudenken. Sie bieten zahlreiche Möglichkeiten zur Kommunikation, Unterhaltung und Information. Gleichzeitig können Situationen entstehen, in denen persönliche Grenzen überschritten, Inhalte unbedacht weitergegeben oder Risiken nicht rechtzeitig erkannt werden. Umso wichtiger ist es, die Schüler frühzeitig für einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Angeboten zu sensibilisieren.
Gefahren erkennen und Zusammenhänge verstehen
Im Verlauf des Workshops beschäftigten sich die Schüler mit verschiedenen Formen digitaler Gefährdungen. Dazu gehörten unter anderem Cybermobbing, Cybergrooming und Risiken in sozialen Netzwerken. Auch die unerlaubte Aufnahme, Veröffentlichung und Weitergabe von Bildern oder Videos wurde thematisiert.
Die Präventionsfachkräfte der Polizei erläuterten außerdem, welche Handlungen im Internet strafbar sein können und welche rechtlichen Folgen sich daraus ergeben. Dabei spielte auch das Urheberrecht eine wichtige Rolle. Den Schülern wurde verdeutlicht, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist und dass das Teilen, Veröffentlichen oder Weiterleiten von Bildern, Videos und anderen Inhalten Konsequenzen haben kann.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Strategien, mit denen Täter gezielt Kontakt zu Kindern und Schülern aufnehmen. Besonders beim Cybergrooming ist es entscheidend, Warnsignale zu erkennen, persönliche Informationen zu schützen und sich bei einem unguten Gefühl frühzeitig Unterstützung zu holen. Auch die vermeintliche Anonymität in Chats und sozialen Netzwerken wurde gemeinsam betrachtet.
Verantwortung übernehmen und Unterstützung finden
Neben der Vermittlung rechtlicher Grundlagen ging es vor allem darum, die Perspektive der Betroffenen einzunehmen. Digitale Angriffe und Grenzüberschreitungen können für die Opfer schwerwiegende und langanhaltende Folgen haben. Der Workshop sensibilisierte die Schüler deshalb für einen respektvollen Umgang miteinander und machte deutlich, wie wichtig Empathie, Aufmerksamkeit und Zivilcourage auch im digitalen Raum sind.
Gleichzeitig lernten die Schüler konkrete Möglichkeiten kennen, um sich selbst zu schützen. Dazu zählen ein vorsichtiger Umgang mit persönlichen Daten, das kritische Prüfen von Kontaktanfragen, das Erkennen sicherer Chaträume sowie das Sichern problematischer Inhalte. Ebenso wichtig ist es, sich im Ernstfall einer vertrauten Person anzuvertrauen und Unterstützung bei den Eltern, den Lehrkräften, dem sozialpädagogischen Team oder der Polizei zu suchen.
Der Präventionsworkshop bot den Schülern die Möglichkeit, ihr eigenes Verhalten zu reflektieren, Fragen zu stellen und mehr Sicherheit im Umgang mit digitalen Medien zu gewinnen. Damit leistete die Veranstaltung einen wichtigen Beitrag zur Medienbildung sowie zu einem achtsamen und respektvollen Miteinander am Docemus Campus Blumberg.